FAQ
Aus Aymargeddon
Was bedeutet Aymargeddon?
Der Name des Spiels leitet sich von Armageddon her. Das wiederum basiert auf dem hebräischen Har, was Berg bedeutet, und der Ortschaft Megeddon, bei der laut der Sage die letzte Schlacht geschlagen werden wird. Da in unserem Spiel die letzte Schlacht auf einer Insel stattfindet, haben wir Har durch Ay ersetzt, was Insel bedeutet.
Das "r" gehört da nicht wirklich hin, nein. Aber wir haben das erst entdeckt, als wir die Domain schon bestellt hatten und es klingt eh besser so, oder? Ausserdem gab "Aymageddon" damals unanständige Suchergebnisse bei Google.
Heißt es der, die, oder das Aymargeddon?
Kommt darauf an.
Wenn die Insel des Schicksals gemeint ist, heißt es die, wenn das Spiel gemeint ist, heißt es das und wenn der Server gemeint ist, heiß es der Aymargeddon.
Das ist allerdings nur die Erdlingssicht. Götter geben sich mit solch kleinlichen Geschlechterfragen nicht ab, wenn es um Schicksalsfragen wie das Ende der Welt geht.
Gibt es Vorläufer zu Aymargeddon?
Das Spiel basiert auf einem - leider noch unveröffentlichten - Brettspiel namens Ragnarök beziehungsweise dem zugehörigen Play-by-E-Mail Ragnarök als Pbem. Beide Spiele hat Benni Bärmann entwickelt. Die grundlegenden Konzepte sind erhalten geblieben. Aber natürlich erforderte der geänderte Zugrhythmus und die höhere Spieleranzahl einige Anpassungen.
Wie viel Zeit braucht Aymargeddon?
Das hängt von der Spielgeschwindigkeit ab.
Bei niedriger Spielgeschwindigkeit braucht man sich nur gelegentlich einzuloggen, um zu gucken, was es Neues gibt. Dafür kann sich ein Spiel dann auch schon mal ein paar Monate hinziehen.
Bei hoher Spielgeschwindigkeit sitzt man mehr oder weniger die ganze Zeit vorm Rechner, dafür ist es dann aber auch nach ein paar Stunden vorbei.
Bei gleicher Spielgeschwindigkeit ist das Spiel als Gott tendenziell aufwendiger als das als Erdling. Als Erdling kann man fast sicher sein, nichts wichtiges zu verpassen, wenn man sich so oft einloggt, wie ein Erdlingskampf dauert.
Bei den ersten Testspielen hat sich eine Spielgeschwindigkeit von 1 Stunde pro Zeiteinheit bewährt und die Spiele dauerten dann meist so ca. einen Monat. Die Erdlinge konnten in diesen Testspielen mithalten, wenn sie sich ca. 1-2mal pro Tag eingeloggt hatten.
Was brauche ich, um mitspielen zu können?
Eigentlich nichts, außer einer funktionierenden E-Mail-Adresse und einem üblichen Web-Browser. Momentan gibt es allerdings beim Internet Explorer einige Einschränkungen, weil dieser transparente PNGs nur bedingt unterstützt. Gerüchteweise soll das mit der nächsten Version 7 des IE aber gegessen sein.
Was man natürlich auch noch braucht, sind Spaß am Spiel, Verhandlungsgeschick, etwas Zeit und ein bisschen Glück.
Soll ich einen Gott oder einen Erdling spielen?
Die Götterrolle ist die anspruchsvollere. Man muß mehr verhandeln und hat mehr Möglichkeiten. Das ist Vor- und Nachteil zugleich. Ganz ohne Verhandlung wird man Aymargeddon nicht gewinnen können, aber Leute, die nicht allzusehr auf Verhandlungen aus sind, sollten lieber eine Erdlingsrolle übernehmen. Man sollte auch nur einen Gott spielen, wenn man häufig online ist, da sich die Avatare der Götter sehr schnell bewegen und viele Götteraktionen sofort ausgeführt werden.
noch nicht implementiert: Beim Spielanfang kann man auch "egal" als gewünschte Rolle angeben. Dann gibt einem der Server die Rolle, die dafür sorgt, dass das Zahlenverhältnis 1:2 von Göttern zu Erdlingen annähernd erreicht wird. Es kann auch vorkommen, dass in einem Spiel gar keine Erdlinge beziehungsweise Götter mehr zugelassen sind, weil zu weit vom idealen Verhältnis abgewichen wurde.
Können Erdlingsarmeen aneinander vorbeilaufen?
Ja.
Gibt es nicht zu unausgewogene Startpositionen?
Gerade die Unausgewogenheit der Startpositionen zwingt schon von Anfang an zu Verhandlungen auch innerhalb der Spielebenen. Deswegen werden die dafür relevanten Informationen (mit denen die Spieler abschätzen können, wer führt) ja auch zur Verfügung gestellt.
Dennoch arbeiten wir ständig daran, die Ausgewogenheit zu verbessern.
Was passiert, wenn jemand aufhört?
Die Einheiten des Spielers bleiben einfach da stehen, wo sie sind, und rühren sich nicht. Krieger und Priester eines ausgestiegenen Erdlings werden aber noch weiterhin erzeugt.
Bei Göttern ist das lästiger als bei Erdlingen, da das Spielgleichgewicht stärker beeinträchtigt wird. Schön ist es natürlich in keinem Fall.
Nichtaktive Spieler können jederzeit übernommen werden von Neueinsteigern.
Was passiert, wenn ich eine Weile nicht ziehe?
Wenn das lange dauert, geht der Server davon aus, dass Du nicht mehr spielen willst, und gibt Deine Einheiten zur Übernahme frei. (noch nicht implementiert, zur Zeit machen wir das manuell)
Gehören Städte, die ich einmal in Besitz genommen habe, mir auch noch, wenn ich sie wieder verlasse?
Nein. Alle Städte, die keine Heimatstädte sind, werden neutral, sobald kein aktiver Priester, Krieger oder Held mehr in ihnen steht. Heimatstädte gehören dem Spieler, dessen Heimat sie sind, jedoch auch, wenn keine Einheiten dort stehen. Heimatstädte verteidigen sich auch, ohne dass in ihnen Einheiten stehen müssen.
Darf man mehrere Positionen im selben Spiel besetzen?
Nein, aber man darf in mehreren Spielen gleichzeitig mitspielen.
Was ist eigentlich ein Avatar?
"Der Avatar bezeichnet eine Inkarnation des Gottes Vishnu, der zwar ständig in seinem göttlichen Reich bleibt, aber zeitlich begrenzt zugleich auch auf Erden als endliches Wesen erscheinen kann, um dem Bösen zu wehren und Unheil abzuwenden." Wesseley, Christian: Von Star Wars, Ultima und Doom. Frankfurt/Main 1997. S. 177f
Natürlich sind Avatare nicht so festgelegt auf eine bestimmte Religion. Je nach Gott nehmen sie ganz unterschiedliche Gestalt an. Beim einen sind es Engel, beim anderen vielleicht Kühe oder brennende Büsche. Sie sind einfach die Stellvertreter der Götter auf Erden.
Warum sind Avatare wasserscheu?
Ist ja eigentlich schon etwas komisch, wo sie doch ansonsten so mächtig sind. Die Erklärung ist ganz einfach: Auf ihrer Reise zur Erde mussten sie entweder in einem furchtbaren Gewitter auf einer Bergspitze erscheinen oder sich von einer Insel ans nahe, rettende Ufer quälen. Nach dieser Erfahrung hat niemand mehr Lust auf Wasser!
Warum geht die Welt eigentlich immer wieder unter?
Traumatische Erlebnisse muss man eben zwanghaft immer wieder und wieder wiederholen.

