Einleitung
Aus Aymargeddon
Während in den himmlischen Sphären der entscheidende Kampf zwischen Gut und Böse ausgefochten wird, kämpfen auf Erden Elfen gegen Zwerge, Menschen gegen Halblinge und jeder gegen jeden. Soweit das Fantasy-Klischee. Doch jetzt kommen wir zum Spiel:
Die letzten Tage von Aymargeddon wird von mindestens acht Spielern gespielt. Höchstens ein Drittel der Spieler übernimmt die Aufgabe eines Gottes. Die restlichen zwei Drittel spielen jeweils ein Volk auf der Erde. Am Ende gibt es zwei Sieger: den himmlischen Sieger, der zwischen den Göttern ermittelt wird, und den Sieger der Erdlinge, den die restlichen Spieler zwischen sich ausmachen.
Himmlischer Sieger ist der Gott, der am Ende in der letzten Schlacht auf der Insel des Schicksals, der Aymargeddon, am meisten Kräfte auf sich vereinigen kann. Der Ort der letzten Schlacht wird einer von mehreren Manapolen sein - abgelegene Inseln, auf denen die magischen Kraftlinien zusammenlaufen. In der letzten Schlacht kämpfen die Avatare der Götter, aber auch die Geister verstorbener Helden der Erdlinge.
Der Sieger der Erdlinge ist der Spieler, der am Ende die meisten Städte sein eigen nennt.
Zweite Plätze gibt es weder bei den Göttern noch bei den Erdlingen. Es geht immer um den Kampf ums Ganze, um Alles oder Nichts.
Die Interaktion zwischen den beiden Ebenen wird durch Priester, Tempel, Archen und Götteraktionen möglich.
Das Spiel endet, sobald alle heiligen Berge und gesegneten Inseln mit Tempeln bebaut sind. Die Tempel bauen die Erdlinge, Götter können sie nur zerstören.
Je mehr Priester an einem Tempel beten, um so mehr Mana erhält der jeweilige Gott und um so mehr Aktionen kann er machen.
Beide Ebenen sind aufeinander angewiesen, da Götter ohne den guten Willen der Erdlinge kein Mana und somit keinerlei Macht haben und die Erdlinge die Unterstützung der Götter in ihren irdischen Dingen dringend brauchen. Durch diese enge Verzahnung der beiden Spielebenen ist man immer zu Verhandlungen gezwungen.
Der Glücksfaktor wird von den Spielern selbst bestimmt. Kämpfe werden durch einen Zufallswert mitbestimmt. Den Maximalwert des Zufalls (3 - 12) müssen die Götter bestimmen (auch diese Aktion kostet sie natürlich Mana).
Am Schluss ist es vor allem nötig, einen Partner zu haben, der stark genug ist, um auch an einem Spielende interessiert zu sein oder schwach genug, um sich mit einem hinteren Platz zufrieden zu geben. So werden treue Verbündete, mit denen man das ganze Spiel gemeinsam bestritten hat, oft noch einmal kurz vor Schluss fallengelassen.
Die Erdlinge spielen mit Kriegern, Helden (von Göttern erzeugt) und Priestern. Üblicherweise werden nur die ersten Priester von Göttern erleuchtet, danach machen die Tempel diese Arbeit. Sie können Tempel bauen, Städte erobern und Archen steuern.
Die Götter spielen mit ihren Avataren, können aber auch Tempel zerstören, Archen erschaffen, Felder überfluten, Seuchen herbeirufen, Priester und Helden erzeugen und den Glücksfaktor verändern. Doch das alles kostet sie Mana.
Die Welt ist in viele kleine sechseckige Spielfelder unterteilt. Die Größe des Spielfeldes wird durch die angestrebte Spieleranzahl bestimmt.
Gespielt wird über einen üblichen Web-Browser. Es gibt keine Spielrunden, sondern jeder Befehl braucht eine gewisse Zeit, bis er ausgeführt wird. Die Spielgeschwindigkeit kann dabei variieren.

