Diskussion:Politik

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Der Unterschied zwischen Identitaetspolitik und Angstpolitik ist nicht klar. Angst handelt immer von bedrohter Identitaet. Und Feminismus hatte immer auch einen starken Anteil von "Angst vor dem Unterdrueckermann" - sei es als Vergewaltiger, als liebloser Vater, als ausgrenzender Chef, als unsensibler Liebhaber, usw., das Gemeinsame dieser Beispiele ist, dass diese Maenner Frauen in ihrer Identitaet bedrohen und diese einschraenken (oder gar ganz platt machen).

Umgekehrt stellt sich nun die Frage ob Identitaet immer von Angst vor ihrer Bedrohung handelt - ob es also eine angstfreie Identitaet geben kann. Keine Ahnung, ich glaube nicht, denn sobald sie thematisch wird ("ich habe eine Identitaet"), kann sie verloren/eingeschraenkt werden. Vielleicht ist das Reden von meiner Identitaet schon der Eingang in ihren Verlust.

jetzt besser? Benni 19:30, 5. Mär 2005 (CET)
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